Tagsüber erwärmt die Sonne den Boden, wodurch warme Luftmassen aufsteigen. Diese sogenannten thermischen Aufwinde sorgen für starke vertikale Luftbewegungen in der Atmosphäre. Was für Segelflieger ideal ist, da sie die Thermik nutzen können, um an Höhe zu gewinnen, stellt für Heißluftballone ein Sicherheitsrisiko dar.
Durch die Thermik kann ein Ballon unkontrolliert steigen oder sinken, was eine sichere Durchführung der Fahrt erschwert. Deshalb finden Ballonfahrten im Sommer in den ruhigen Stunden des Tages statt, frühmorgens nach Sonnenaufgang oder am Abend etwa zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Zu diesen Zeiten ist die Atmosphäre meist besonders stabil und bietet die besten Voraussetzungen für eine sichere und angenehme Ballonfahrt.

